Heute ist es fertig geworden. Ein ganzes Set für unseren Nachwuchs, der etwa im Laufe der nächsten zwei Wochen auf die Welt kommt.
Das Jäckchen von hier hat mittlerweile Knöpfe bekommen. Das Mützchen ist gerade heute fertig geworden.
Jacke Anleitung: Garter Yoke Baby Cardie
Schuhe Anleitung: Bunte Baby Booties
Mütze Anleitung: Preemie Baby Beanies
Wolle: Rote Wolle: Ruby Thursday Wollmeise Twin; bunte Wolle: Unglücksrabe Wollmeise 100%
Knöpfe: vom Wollstudio Weiß
Verbrauch insgesamt: Rote Wolle: 68g ; Bunte Wolle: 81g
24.09.2014
23.09.2014
Grau ist doch nicht langweilig! Zweite Jacke fürs Krümelchen
Von meinem Mann habe ich zum Geburtstag das Buch "Niedliche Maschen für die Kleinsten" bekommen. Dort sind wirklich süße Sachen drin.
Aus diesem Buch habe ich die Anleitung für dieses gestrickte Jäckchen:
Anleitung: Jacke Nr. 24 aus dem Buch "Niedliche Maschen für die Kleinsten"
Größe: größte Größe, mal sehen, wann die Jacke passt (lt. Buch mit 12 Monaten)
Wolle: Atelier Zitron Lifestyle in hellgrau
Verbrauch: 115 g
Knöpfe: von der Handmade in Mülheim
Änderungen: vier Knöpfe anstatt drei Knöpfe
Das nächste Modell aus dem Buch habe ich bereits auf den Nadeln.
Aus diesem Buch habe ich die Anleitung für dieses gestrickte Jäckchen:
Anleitung: Jacke Nr. 24 aus dem Buch "Niedliche Maschen für die Kleinsten"
Größe: größte Größe, mal sehen, wann die Jacke passt (lt. Buch mit 12 Monaten)
Wolle: Atelier Zitron Lifestyle in hellgrau
Verbrauch: 115 g
Knöpfe: von der Handmade in Mülheim
Änderungen: vier Knöpfe anstatt drei Knöpfe
Das nächste Modell aus dem Buch habe ich bereits auf den Nadeln.
22.09.2014
passende Schuhe zum Jäckchen
Zu dem Jäckchen für unseren Nachwuchs habe ich noch diese Schühchen gestrickt:
Anleitung: Bunte Baby Booties
Wolle: Unglückrabe in 100 % von der Wollmeise
Verbrauch: 26g
Fehlt nur noch eine Mütze. Ich bin dann mal wieder an den Nadeln :-).
Anleitung: Bunte Baby Booties
Wolle: Unglückrabe in 100 % von der Wollmeise
Verbrauch: 26g
Fehlt nur noch eine Mütze. Ich bin dann mal wieder an den Nadeln :-).
21.09.2014
Schwanger in New York - Teil 5 It's a rainy day...
Teil 1 findet Ihr hier.
Teil 2 findet Ihr hier.
Teil 3 findet Ihr hier.
Teil 4 findet Ihr hier.
Für unseren vierten Tag in New York war Regen angesagt. Ganz ehrlich, das war sehr entspannend, nachdem uns drei Tage die Sonne auf den Kopf geknallt hat (unbedingt einen Hut einpacken) und wir uns teilweise in klimatisierte Museen oder Geschäfte geflüchtet hatten, freuten wir uns auf die kleine Abkühlung.
Als wir morgens aus dem Hotel kamen, haben wir erstmal tief die etwas kühlere Luft eingeatmet. Das war so angenehm und ich glaube ganz unabhängig von Schwanger oder nicht.
Da wir das erste Mal in New York waren, stand auf unserer Liste auch die Freiheitsstatue. Wir hatten bereits im Vorfeld erfahren, das es auf Liberty Island sehr voll sein sollte und es empfehlenswert ist, mit einer der ersten Fähren überzusetzen. Wir planten unsere Fahrt so, dass wir die zweite Fähre nehmen konnten. Dem Regen konnten wir zusätzlich etwas Positives abgewinnen, so versprachen wir uns, dass es auf Liberty Island nicht ganz so voll werden würden. Das schon vorab, die Taktik ging auf.
Bevor es zur Fähre ging, machten wir noch einen Abstecher zum Börsenbullen am Bowling Green. Dort konnten wir tatsächlich ein Foto von uns vor dem Bullen machen, ohne den am Dienstag erlebten Rummel.
Noch flugs unsere Gutscheine in Tickets für die Fähre tauschen und dann konnte es los gehen. Ohne zu Warten gelangten wir durch die Sicherheitskontrollen auf die Fähre nach Liberty Island. Die Fähre war gut gefüllt, aber wir fanden noch ein Plätzchen mit schöner Aussicht. Eine Nebenwirkung der Schwangerschaft ist, dass ich auf einem Schiff herbe Gleichgewichtsprobleme bekomme. Nun ja, ich blieb also brav auf meinem Platz sitzen, während mein Mann übers Schiff stromerte und tolle Fotos machte. Ein Fazit der kurzweiligen Überfahrt ist, dass man in New York unbedingt eine Tour mit dem Schiff machen sollte, die Skyline wirkt vom Schiff aus viel beeindruckender als wenn man durch sie hindurchläuft.
Vom Schiff aus sah die Freiheitsstatue bereits beeindruckend aus. Bei der Ankunft erhielten wir Audioguides, die uns Besucher auf einem Rundweg mit interessanten Fakten über die Freiheitsstatue versorgten. Gott sei Dank, war das Besucheraufkommen auf der Insel an diesem Tag wirklich relativ gering. So fanden wir überall tolle Plätze für Fotos oder für ein kleines Päuschen um die Wirkung der Insel in uns aufzunehmen. Wir empfanden die Insel als eher ruhig und friedlich. Bei schönem Wetter zu Stoßzeiten ist der Eindruck aber bestimmt anders. Für den Rundgang über die Insel benötigten wir etwa 2 Stunden.
Anschließend ging es weiter nach Ellis Island. Der Ort an dem zwischen 1892 und 1954 viele Menschen in der "neuen Welt" ankamen und hoffentlich in den Vereinigten Staaten ihr neues Leben beginnen konnten. Auch hier führte uns ein Audioguide über Ellis Island.
In einer kleinen Ausstellung wurde die Geschichte der Einwanderung dargestellt. Ganz ehrlich im Gegensatz zum Auswandererhaus in Bremerhaven war ich von der Ausstellung am Originalschauplatz doch etwas enttäuscht. Irgendwie hatte ich mir von der Ausstellung mehr versprochen, insbesondere auch deshalb, weil das Auswandererhaus in Bremerhaven in Zusammenarbeit mit Ellis Island entstanden ist. Die Ausstellung auf Ellis Island wirkt dagegen eher oberflächlich und auf das wesentliche konzentriert. Schade...
Versöhnt hat mich dann der Rest des Hauptgebäudes. Über die Originaltreppe ging es in den Registrierungsraum, wo das lange Warten für die Einwanderer begann. Der Raum ist sehr beeindruckend und man kann sich sehr gut vorstellen, wie dort hoffnungsvolle Menschen saßen, mit Hoffnung auf ein besseres Leben. Nach der Befragung ging es die sog. Treppe der Tränen hinab. Je nachdem, welche Tür man zugewiesen bekam, durfte man einreisen, musste zu weiteren Untersuchungen oder wurde wieder Retour in die Heimat geschickt. Sehr bewegend an diesem Ort zu sein.
Nach dem Besuch von Liberty und Ellis Island war der Tag auch schon halb rum, auch diesen Tag ließen wir mit Shopping ausklingen. Es ging zu Macys (als Tipp, die haben wirklich tolle Kindersachen, für unseren Nachwuchs haben wir ordentlich zu geschlagen) und zu B&H Fotozubehör einkaufen. B&H fand selbst ich beeindruckend. Soviel Fotozubehör von Taschen, Stativen und anderem Fotozubehör habe ich noch nicht gesehen. Ein wirklich einzigartiges Paradies für Fotografen. Preislich sind die Preisen allerdings mit denen in Deutschland vergleichbar (jedenfalls bei unserem Wechselkurs), der Umfang des Sortiments ist allerdings viel größer und breiter gefächert.
Bis zum Abend hatte sich der Himmel übrigens wieder aufgeklart. So konnten wir noch diesen tollen Blick auf das Empire State Buildung erhaschen.
Teil 2 findet Ihr hier.
Teil 3 findet Ihr hier.
Teil 4 findet Ihr hier.
Für unseren vierten Tag in New York war Regen angesagt. Ganz ehrlich, das war sehr entspannend, nachdem uns drei Tage die Sonne auf den Kopf geknallt hat (unbedingt einen Hut einpacken) und wir uns teilweise in klimatisierte Museen oder Geschäfte geflüchtet hatten, freuten wir uns auf die kleine Abkühlung.
Als wir morgens aus dem Hotel kamen, haben wir erstmal tief die etwas kühlere Luft eingeatmet. Das war so angenehm und ich glaube ganz unabhängig von Schwanger oder nicht.
Da wir das erste Mal in New York waren, stand auf unserer Liste auch die Freiheitsstatue. Wir hatten bereits im Vorfeld erfahren, das es auf Liberty Island sehr voll sein sollte und es empfehlenswert ist, mit einer der ersten Fähren überzusetzen. Wir planten unsere Fahrt so, dass wir die zweite Fähre nehmen konnten. Dem Regen konnten wir zusätzlich etwas Positives abgewinnen, so versprachen wir uns, dass es auf Liberty Island nicht ganz so voll werden würden. Das schon vorab, die Taktik ging auf.
Bevor es zur Fähre ging, machten wir noch einen Abstecher zum Börsenbullen am Bowling Green. Dort konnten wir tatsächlich ein Foto von uns vor dem Bullen machen, ohne den am Dienstag erlebten Rummel.
Noch flugs unsere Gutscheine in Tickets für die Fähre tauschen und dann konnte es los gehen. Ohne zu Warten gelangten wir durch die Sicherheitskontrollen auf die Fähre nach Liberty Island. Die Fähre war gut gefüllt, aber wir fanden noch ein Plätzchen mit schöner Aussicht. Eine Nebenwirkung der Schwangerschaft ist, dass ich auf einem Schiff herbe Gleichgewichtsprobleme bekomme. Nun ja, ich blieb also brav auf meinem Platz sitzen, während mein Mann übers Schiff stromerte und tolle Fotos machte. Ein Fazit der kurzweiligen Überfahrt ist, dass man in New York unbedingt eine Tour mit dem Schiff machen sollte, die Skyline wirkt vom Schiff aus viel beeindruckender als wenn man durch sie hindurchläuft.
Vom Schiff aus sah die Freiheitsstatue bereits beeindruckend aus. Bei der Ankunft erhielten wir Audioguides, die uns Besucher auf einem Rundweg mit interessanten Fakten über die Freiheitsstatue versorgten. Gott sei Dank, war das Besucheraufkommen auf der Insel an diesem Tag wirklich relativ gering. So fanden wir überall tolle Plätze für Fotos oder für ein kleines Päuschen um die Wirkung der Insel in uns aufzunehmen. Wir empfanden die Insel als eher ruhig und friedlich. Bei schönem Wetter zu Stoßzeiten ist der Eindruck aber bestimmt anders. Für den Rundgang über die Insel benötigten wir etwa 2 Stunden.
Anschließend ging es weiter nach Ellis Island. Der Ort an dem zwischen 1892 und 1954 viele Menschen in der "neuen Welt" ankamen und hoffentlich in den Vereinigten Staaten ihr neues Leben beginnen konnten. Auch hier führte uns ein Audioguide über Ellis Island.
In einer kleinen Ausstellung wurde die Geschichte der Einwanderung dargestellt. Ganz ehrlich im Gegensatz zum Auswandererhaus in Bremerhaven war ich von der Ausstellung am Originalschauplatz doch etwas enttäuscht. Irgendwie hatte ich mir von der Ausstellung mehr versprochen, insbesondere auch deshalb, weil das Auswandererhaus in Bremerhaven in Zusammenarbeit mit Ellis Island entstanden ist. Die Ausstellung auf Ellis Island wirkt dagegen eher oberflächlich und auf das wesentliche konzentriert. Schade...
Versöhnt hat mich dann der Rest des Hauptgebäudes. Über die Originaltreppe ging es in den Registrierungsraum, wo das lange Warten für die Einwanderer begann. Der Raum ist sehr beeindruckend und man kann sich sehr gut vorstellen, wie dort hoffnungsvolle Menschen saßen, mit Hoffnung auf ein besseres Leben. Nach der Befragung ging es die sog. Treppe der Tränen hinab. Je nachdem, welche Tür man zugewiesen bekam, durfte man einreisen, musste zu weiteren Untersuchungen oder wurde wieder Retour in die Heimat geschickt. Sehr bewegend an diesem Ort zu sein. Nach dem Besuch von Liberty und Ellis Island war der Tag auch schon halb rum, auch diesen Tag ließen wir mit Shopping ausklingen. Es ging zu Macys (als Tipp, die haben wirklich tolle Kindersachen, für unseren Nachwuchs haben wir ordentlich zu geschlagen) und zu B&H Fotozubehör einkaufen. B&H fand selbst ich beeindruckend. Soviel Fotozubehör von Taschen, Stativen und anderem Fotozubehör habe ich noch nicht gesehen. Ein wirklich einzigartiges Paradies für Fotografen. Preislich sind die Preisen allerdings mit denen in Deutschland vergleichbar (jedenfalls bei unserem Wechselkurs), der Umfang des Sortiments ist allerdings viel größer und breiter gefächert.
Bis zum Abend hatte sich der Himmel übrigens wieder aufgeklart. So konnten wir noch diesen tollen Blick auf das Empire State Buildung erhaschen.
07.09.2014
Schwanger in New York - Teil 4 Food, Wale und Shoppen
Teil 1 findet Ihr hier.
Teil 2 findet Ihr hier.
Teil 3 findet Ihr hier.
Bevor wir in die USA aufbrachen bekamen wir Gruselstorys über das Essen zu hören. Selbst bei den bekannten Burgerketten sollte das Essen nicht schmecken, geschweige denn sollten die üblichen Softdrinks so schmecken wir hier, was vor allem am chlorhaltigen Leitungswasser liegen sollte. Als Schwangere habe ich einen gesegneten Appetit und am besten von jetzt auf gleich Hunger, so war mir etwas mulmig, was das Essen angeht.

Beim Planen unseres Aufenthaltes stieß mein Mann auf die "Food on Foot"-Touren von Cory. Das klang gut und wir beschlossen eine zu machen. Im Nachhinein war diese Tour eines der Highlight in New York, die Bedenken, dass mir Lauferei zuviel wird, waren übrigens unbegründet. Ich hatte genug Sitzgelegenheiten zwischendurch ;-). Mit der "Food on Foot-Tour" startete der Mittwoch, unser dritter Tag in New York. Während der Tour besuchten wir insgesamt 5 Stationen auf der Midtown-Tour. Unsere Highlights waren die Pizzeria New York Pizza Suprema an der Penstation und City Sandwich. Bei Pizza Suprema waren wir die nächsten Tage noch häufiger und auch ein Sandwich haben wir uns abends noch bei City Sandwich geholt. Als Bonus gab es noch einige Tipps in anderen Gegenden von Manhattan. Dazu später mehr, denn auch davon haben wir zwei ausprobiert. Die Tour hat wirklich Spaß gemacht und uns überzeugt, dass man in New York gutes Essen bekommt.

Nach der ganzen Lauferei hatten wir eigentlich vor die Uptown-Tour mit dem Hop-on-Hop-off-Bus zu machen. Dummerweise war es an diesem Tag noch heißer als den Tag zuvor, so dass man es oben auf dem Bus kaum aushielt. Die Möglichkeit sich runter zu setzen gab es in den blauen Bussen leider nicht. Unser Tipp, Mütze nicht vergessen, viel zu trinken einpacken und wenn es zu heiß ist, lieber das Geld für den Bus sparen. Wir sind dann nur bis zum Museum of Natural History gefahren und sind dort quasi ins klimatisierte Museum geflüchtet.
Damit folgte für mich schon das zweite Highlight. Ich bin ein großer Walfan und im Museum gibt es eine tolle Ausstellung über das Leben im Meer, unter Anderem mit einem lebensgroßen Modell eines Blauwals. Schon zu Hause hatten wir uns angesehen, was wir uns im Museum anschauen wollten. Wir entschieden uns natürlich für die Ozeanienhalle, die Dinosaurier und der Big Bang Theory. Das Museum hat mich ehrlich begeistert.
Die Ozeanienhalle war sehr beeindruckend. So viele lebensgroße Modelle von verschiedenen Meeresbewohnern hatten wir vorher noch nicht gesehen. Im Vergleich zu dem riesigen Blauwal, wirkte der Walhai winzig, geschweige denn der weiße Hai. Der Blauwal war für mich besonders faszinierend. Wow, was für ein Tier. Wirklich schade, dass es ein sehr großes Glück ist diese besonderen Tiere in freier Wildbahn sehen zu dürfen (und einen Pottwal im Meer schwimmen zu sehen ist schon beeindruckend). Beinahe ehrfürchtig habe ich mir dieses Modell von diesem Tier angesehen, dass dort im Museum unter der Decke hängt. Irgendwann konnte ich mich von der Ozeanienhalle lösen und wir schlenderten zum Film über die Big Bang Theory.

Der Film startete mit einem Big Bang, der das ganze kleine Kino erzittern lies. Toll gemacht und sogar mit unserem Schulenglisch haben wir diesen Film verstanden. Anschließend ist die Geschichte der Erde in einem Zeitstrahl dargestellt. Dort die sehr visuelle Erkenntnis, wie kurz die Geschichte des Menschen ist, sehr schön dargestellt.

Zum Schluss sind wir noch durch die Ausstellung der Dinosaurier und Urzeittiere geschlendert. Auch super toll gemacht. Soviele Dinosaurier hatten wir noch nicht gesehen und auch andere Urzeittiere, wie ein Mammut, da wird einem sehr bewusst, wie klein man doch eigentlich ist.
Fazit: Ein sehr schönes Museum und wenn man sich vorher ausguckt, was man sich anschauen möchte, wird man auch nicht erschlagen. So ist das Museum riesig und um alles zu sehen braucht man sicherlich zwei Tage. Wir kennen unser Limit und haben uns bewusst für die Dinge entschieden, die uns interessieren, so waren das drei angenehme Stunden in denen wir viele neue Eindrücke sammeln konnten.
Den Tag ließen wir mit etwas Shopping am Broadway zwischen der 70. und 79. Straße ausklingen.
Teil 2 findet Ihr hier.
Teil 3 findet Ihr hier.
Bevor wir in die USA aufbrachen bekamen wir Gruselstorys über das Essen zu hören. Selbst bei den bekannten Burgerketten sollte das Essen nicht schmecken, geschweige denn sollten die üblichen Softdrinks so schmecken wir hier, was vor allem am chlorhaltigen Leitungswasser liegen sollte. Als Schwangere habe ich einen gesegneten Appetit und am besten von jetzt auf gleich Hunger, so war mir etwas mulmig, was das Essen angeht.

Beim Planen unseres Aufenthaltes stieß mein Mann auf die "Food on Foot"-Touren von Cory. Das klang gut und wir beschlossen eine zu machen. Im Nachhinein war diese Tour eines der Highlight in New York, die Bedenken, dass mir Lauferei zuviel wird, waren übrigens unbegründet. Ich hatte genug Sitzgelegenheiten zwischendurch ;-). Mit der "Food on Foot-Tour" startete der Mittwoch, unser dritter Tag in New York. Während der Tour besuchten wir insgesamt 5 Stationen auf der Midtown-Tour. Unsere Highlights waren die Pizzeria New York Pizza Suprema an der Penstation und City Sandwich. Bei Pizza Suprema waren wir die nächsten Tage noch häufiger und auch ein Sandwich haben wir uns abends noch bei City Sandwich geholt. Als Bonus gab es noch einige Tipps in anderen Gegenden von Manhattan. Dazu später mehr, denn auch davon haben wir zwei ausprobiert. Die Tour hat wirklich Spaß gemacht und uns überzeugt, dass man in New York gutes Essen bekommt.
Nach der ganzen Lauferei hatten wir eigentlich vor die Uptown-Tour mit dem Hop-on-Hop-off-Bus zu machen. Dummerweise war es an diesem Tag noch heißer als den Tag zuvor, so dass man es oben auf dem Bus kaum aushielt. Die Möglichkeit sich runter zu setzen gab es in den blauen Bussen leider nicht. Unser Tipp, Mütze nicht vergessen, viel zu trinken einpacken und wenn es zu heiß ist, lieber das Geld für den Bus sparen. Wir sind dann nur bis zum Museum of Natural History gefahren und sind dort quasi ins klimatisierte Museum geflüchtet.
Damit folgte für mich schon das zweite Highlight. Ich bin ein großer Walfan und im Museum gibt es eine tolle Ausstellung über das Leben im Meer, unter Anderem mit einem lebensgroßen Modell eines Blauwals. Schon zu Hause hatten wir uns angesehen, was wir uns im Museum anschauen wollten. Wir entschieden uns natürlich für die Ozeanienhalle, die Dinosaurier und der Big Bang Theory. Das Museum hat mich ehrlich begeistert.
Die Ozeanienhalle war sehr beeindruckend. So viele lebensgroße Modelle von verschiedenen Meeresbewohnern hatten wir vorher noch nicht gesehen. Im Vergleich zu dem riesigen Blauwal, wirkte der Walhai winzig, geschweige denn der weiße Hai. Der Blauwal war für mich besonders faszinierend. Wow, was für ein Tier. Wirklich schade, dass es ein sehr großes Glück ist diese besonderen Tiere in freier Wildbahn sehen zu dürfen (und einen Pottwal im Meer schwimmen zu sehen ist schon beeindruckend). Beinahe ehrfürchtig habe ich mir dieses Modell von diesem Tier angesehen, dass dort im Museum unter der Decke hängt. Irgendwann konnte ich mich von der Ozeanienhalle lösen und wir schlenderten zum Film über die Big Bang Theory.

Der Film startete mit einem Big Bang, der das ganze kleine Kino erzittern lies. Toll gemacht und sogar mit unserem Schulenglisch haben wir diesen Film verstanden. Anschließend ist die Geschichte der Erde in einem Zeitstrahl dargestellt. Dort die sehr visuelle Erkenntnis, wie kurz die Geschichte des Menschen ist, sehr schön dargestellt.

Zum Schluss sind wir noch durch die Ausstellung der Dinosaurier und Urzeittiere geschlendert. Auch super toll gemacht. Soviele Dinosaurier hatten wir noch nicht gesehen und auch andere Urzeittiere, wie ein Mammut, da wird einem sehr bewusst, wie klein man doch eigentlich ist.
Fazit: Ein sehr schönes Museum und wenn man sich vorher ausguckt, was man sich anschauen möchte, wird man auch nicht erschlagen. So ist das Museum riesig und um alles zu sehen braucht man sicherlich zwei Tage. Wir kennen unser Limit und haben uns bewusst für die Dinge entschieden, die uns interessieren, so waren das drei angenehme Stunden in denen wir viele neue Eindrücke sammeln konnten.
Den Tag ließen wir mit etwas Shopping am Broadway zwischen der 70. und 79. Straße ausklingen.
06.09.2014
Jäckchen fürs Krümelchen
Gestern ist mir dieses Jäckchen für unseren Nachwuchs von den Nadeln gehüpft.
Es muss nur noch etwas trocknen und Knöpfe muss ich noch besorgen und annähen. Die Kombi hat mein Mann ausgesucht und ich bin total begeistert, die Jacke ist wirklich schön geworden.
Anleitung: garter joke baby cardi
Wolle: Rote Wolle: Ruby Thursday in Twin von der Wollmeise; Bunte Wolle: Unglücksrabe in 100% von der Wollmeise
Verbrauch: ca. 96 g
Größe: ca. 62
Ich bin gespannt, wann sie unserem Krümel passen wird. Von der bunten Wolle habe ich noch einiges übrig. Daraus stricke ich nun noch passende Schühchen und eine Mütze werde ich auch noch dazu machen. Soll ja keiner behaupten wir hätten kein "stylisches" Baby ;-).
26.08.2014
Schwanger nach New York... - Teil 3: Der erste Tag - Orientierung ist alles
Teil 1 findet Ihr hier.
Teil 2 findet Ihr hier.
Nach einer erholsamen Nacht konnte unser erster Tag in Manhatten starten. Unser erster Weg führte uns ins Europan zum Frühstück. Es gab Bagel mit Cremecheese und für meinen Mann gab es ein Deluxesandwich, dazu Tee und Kaffee und wir waren erstmal versorgt.
Mit der U-Bahn fuhren wir anschließend nach Midtown um unsere Gutscheine für den Explorer Pass einzutauschen. Es empfiehlt sich in New York einen Visitorpass zu erwerben. Aus den zahlreichen Angeboten hatten wir uns für den Explorer Pass entschieden, der 10 Sehenswürdigkeiten enthielt. Diese waren aus einem Angebot frei wählbar. Der New York Pass hatte für uns den Nachteil, dass dieser nicht für die gesamte Urlaubszeit in New York reichte und wir uns nicht sicher waren, wie fit ich sein würde, so dass wir 10 Sehenswürdigkeiten für ausreichend hielten und uns den günstigeren Explorer Pass holten. Wir hatten vorher auch Gott sei Dank gelesen, dass wir für den Besuch der Freiheitsstatue erst Gutscheine holen müssen, die dann in Tickets umgetauscht werden (gilt jedenfalls für den Explorer Pass). Auch das konnten wir dort erledigen und das Ticket für den Hop-On-Hoff-Bus haben wir auch direkt geholt. Für diesen wählten wir ein Upgrade und bekamen noch eine Schiffsrundfahrt, den Eintritt für das Museum of the City of New York und 48h Hop-On-Hop-Hoff dazu.
Unser nächster Weg führte uns zur Haltestelle der Hop-On-Hop-Hoff-Busse. Das war das perfekte Timing, der Bus schien nur noch auf uns gewartet zu haben. Wir wollten die Downtowntour machen, um uns einen Überblick über die Stadt verschaffen zu können.
Womit wir nicht gerechnet hatten, war die sommerliche Hitze. Uff, auf dem Bus war es ziemlich warm und durch den dichten Stadtverkehr kam auch eher mäßiger Fahrtwind auf. Unser Wasservorrat war bis zum Woolworthgebäude bereits aufgebraucht und wir flüchteten quasi vom Oberdeck des Busses in den nächsten Supermarkt um Wassernachschub und Mittagessen zu holen.
Im angrenzenden City Hall Park machten wir dann ein gemütliches Picknick im Schatten, puh, tat das gut nach der brüllenden Hitze auf dem Oberdeck des Busses.
Zu Fuß schlenderten wir weiter Richtung Ground Zero. Der Freedom Tower wies uns den Weg. Er steht kurz vor der Vollendung und wirkt schon jetzt beeindruckend. Das Gelände von Ground Zero ist mittlerweile frei zugänglich. Es ist schon bedrückend zu sehen, wo die Zwillingstürme eins standen. Die passende Gestaltung des Platzes, der voller Symbolkraft steckt, tat sein übriges. Wir mussten beide schlucken. Als mein Vater mir damals erzählte, dass ein Flugzeug ins World Trade Center geflogen ist, habe ich das ganze noch für einen Scherz gehalten, weil es so unglaublich schien, das Radio verhieß uns auf der Arbeit aber leider, dass dem nicht so war, der kurze Blick in den Fernseher bestätigte dann noch das Unfassbare. Dort also nun zu stehen, war sehr überwältigend und berührend.
Wir entschieden uns dann auch das kleine Museum zum 11.09.2001 zu besuchen. Das Museum wird von Angehörigen der Opfer vom 11.09. finanziert und betrieben. Es ist ein kleines aber feines Museum. Im Eintritt ist auch eine Führung über das Gelände des Ground Zeros enthalten. Die Führung wurde von Betroffenen durchgeführt. Unsere Führer waren Andy, der am 11.09. in der Nähe vom Ground Zero im Gericht arbeitete und Bob, ein Feuerwehrmann der damals im Einsatz war. Ihre Geschichten zu hören machte das Grauen dieses Tages noch greifbarer. Dieser Tag im Jahr 2001 hat New York verändert und diese Stimmung merkt man genau dort am Ground Zero und in diesem kleinen Museum.
Nach der Besichtigung von Ground Zero ging es für uns weiter Richtung Wall Street. Vorbei an der kleinen Trinity Church. Sie wirkt zwischen den ganzen Wolkenkratzern fast unwirklich. Um sie herum ist ein kleiner Park, wunderschön, eine kleine Oase in der Hektik der Stadt. Auch die Kirche selbst ist sehr schön. Dort nahmen wir uns die Zeit eine Kerze für unsere gute Ankunft in New York anzuzünden.

Auf dem Weg zum Börsenbullen wurde es merklich voller.Völlig überrascht hat uns dann der Andrang an eben diesem. In Frankfurt am Main drubbelt es sich definitiv nicht so vor dem Bären und Bullen. Da war die Menschenmengen fast interessanter als der Bulle. Wir entschieden uns, hier gehen wir nochmal hin, wenn es nicht ganz so voll ist und machen in Ruhe Fotos.
Über die Wall Street ging es zum Ufer des East Rivers. Wasser ist überall faszinierend, so auch in New York. Ein schöner Platz für eine kleine Pause am Ufer mit Blick auf die Brooklyn Bridge. Mit dem Hop-On-Hoff-Bus ging es zum Time Square, wo wir die Lichterfahrt starten wollten.
Die Lichterfahrt war schon beeindruckend. Allein der Time Square ist toll beleuchtet. Das Highlight war der Blick von Brooklyn auf die Skyline von Downtown. Mit vielen neuen Eindrücken ging unser erster ganzer Tag in New York zu Ende.
Fortsetzung folgt...
Teil 2 findet Ihr hier.
Nach einer erholsamen Nacht konnte unser erster Tag in Manhatten starten. Unser erster Weg führte uns ins Europan zum Frühstück. Es gab Bagel mit Cremecheese und für meinen Mann gab es ein Deluxesandwich, dazu Tee und Kaffee und wir waren erstmal versorgt.
Unser nächster Weg führte uns zur Haltestelle der Hop-On-Hop-Hoff-Busse. Das war das perfekte Timing, der Bus schien nur noch auf uns gewartet zu haben. Wir wollten die Downtowntour machen, um uns einen Überblick über die Stadt verschaffen zu können. Womit wir nicht gerechnet hatten, war die sommerliche Hitze. Uff, auf dem Bus war es ziemlich warm und durch den dichten Stadtverkehr kam auch eher mäßiger Fahrtwind auf. Unser Wasservorrat war bis zum Woolworthgebäude bereits aufgebraucht und wir flüchteten quasi vom Oberdeck des Busses in den nächsten Supermarkt um Wassernachschub und Mittagessen zu holen.
Zu Fuß schlenderten wir weiter Richtung Ground Zero. Der Freedom Tower wies uns den Weg. Er steht kurz vor der Vollendung und wirkt schon jetzt beeindruckend. Das Gelände von Ground Zero ist mittlerweile frei zugänglich. Es ist schon bedrückend zu sehen, wo die Zwillingstürme eins standen. Die passende Gestaltung des Platzes, der voller Symbolkraft steckt, tat sein übriges. Wir mussten beide schlucken. Als mein Vater mir damals erzählte, dass ein Flugzeug ins World Trade Center geflogen ist, habe ich das ganze noch für einen Scherz gehalten, weil es so unglaublich schien, das Radio verhieß uns auf der Arbeit aber leider, dass dem nicht so war, der kurze Blick in den Fernseher bestätigte dann noch das Unfassbare. Dort also nun zu stehen, war sehr überwältigend und berührend.
Nach der Besichtigung von Ground Zero ging es für uns weiter Richtung Wall Street. Vorbei an der kleinen Trinity Church. Sie wirkt zwischen den ganzen Wolkenkratzern fast unwirklich. Um sie herum ist ein kleiner Park, wunderschön, eine kleine Oase in der Hektik der Stadt. Auch die Kirche selbst ist sehr schön. Dort nahmen wir uns die Zeit eine Kerze für unsere gute Ankunft in New York anzuzünden. 
Auf dem Weg zum Börsenbullen wurde es merklich voller.Völlig überrascht hat uns dann der Andrang an eben diesem. In Frankfurt am Main drubbelt es sich definitiv nicht so vor dem Bären und Bullen. Da war die Menschenmengen fast interessanter als der Bulle. Wir entschieden uns, hier gehen wir nochmal hin, wenn es nicht ganz so voll ist und machen in Ruhe Fotos.
Über die Wall Street ging es zum Ufer des East Rivers. Wasser ist überall faszinierend, so auch in New York. Ein schöner Platz für eine kleine Pause am Ufer mit Blick auf die Brooklyn Bridge. Mit dem Hop-On-Hoff-Bus ging es zum Time Square, wo wir die Lichterfahrt starten wollten.
Die Lichterfahrt war schon beeindruckend. Allein der Time Square ist toll beleuchtet. Das Highlight war der Blick von Brooklyn auf die Skyline von Downtown. Mit vielen neuen Eindrücken ging unser erster ganzer Tag in New York zu Ende.
Fortsetzung folgt...
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