31.12.2012

Guten Rutsch und alles Gute fürs neue Jahr!

Heute ist Silvester! Wir werden heute auf ein rauschendes Fest gehen und so das alte Jahr ausklingen lassen.

An dieser Stelle möchte ich Euch allen einen guten Rutsch und ein frohes Neues Jahr wünschen.   


Übrigens lassen sich Tassenkekse auch hervorragend zum Neujahrsfrühstück verspeisen :-).

30.12.2012

Warmes Set!

Seit einer Woche sind die Temperaturen doch um einige Grad gesunken. Gerade richtig für warme Ohren und etwas längeres an den Handgelenken, also Stulpen.

Aus Wollmeise Twin Blue Suzanne ist das folgende Set entstanden:


Die Stulpen sind nach dieser Anleitung gestrickt. Das "Stirnband" ist nach dieser Anleitung entstanden.

Insgesamt habe ich rund 74g Wollmeise verstrickt. Für das Stirnband habe ich statt 120 Maschen, nur 100 Maschen aufgenommen und den Faden habe ich für das Stirnband doppelt genommen. Bei den Stulpen habe ich mich genau an die Anleitung gehalten.

Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Für das Stirnband habe ich ungefähr einen Nachmittag benötigt, die Stulpen waren an zwei Abenden gestrickt. 

Übrigens muss ich mich an dieser Stelle einmal mehr bei meinem Mann bedanken, der immer so tolle Fotos macht. Beim Stirnband-Stulpen-Fotografieren war er wirklich kreativ. 

29.12.2012

UWUH - 1. Zwischenstand

1. Zwischenstand zu meinem UWUH (Use what you have) Projekt.

Stand 27.12.2012: 19.810,89 m
Miniballerina: 50,4m
Schal: 89,4m
Socken: 12,6m
Stand 29.12.2012 (08:00): 19.658,49 m


Hier noch ein Foto von den Miniballerina:


Sie sind nach dieser Anleitung gestrickt, in der großen Version. Ich habe genau 12g 4fädige Sockenwolle verstrickt. Verschlossen werden sie nicht mit Knopflöchern sondern mit Druckknöpfen. 

Bei Ravelry werde ich mich noch dem Projekt 12 für 13 anschließen. Die Wolle habe ich schon herausgesucht. Dazu im nächsten Post zum UWUH-Projekt mehr. 

Wenn Ihr bei "UWUH" mitmachen möchtet, dann hinterlasst mir doch einen Kommentar, zu mehreren ist es einfacher am Ball zu bleiben :-).
 

Weiterverarbeitung des Salzteigs!

Ende November haben wir mit unserem Neffen Salzteig gebacken (könnt Ihr hier nachlesen).
Der Teig ist dann erstmal getrocknet. Dabei merkten wir erstmal, dass wir uns die Färberei hätten sparen können, es bildete sich auf dem grün eine nicht schöne Salzkruste, die bei Salzteig aber auch normal ist (so etwas vergisst man aber, wenn man seit 25 Jahren keinen Salzteig mehr gebacken hat).
Bevor er gebacken wurde, habe ich den Teig noch mit Eigelb bestrichen, das Ergebnis nach dem Backen gefiel uns auch nicht besser, also haben wir uns dazu entschieden den Teig mit Acrylfarbe anzumalen und mit Klarlack zu lackieren.
So sieht das Ganze jetzt aus.

Ich finds cool und das Backen hat auch ziemlichen Spaß gemacht.

28.12.2012

Weihnachtsbaum und Nachtisch

Wir sind dieses Jahr so überzeugt von unserem Weihnachtsbaum, den müssen wir Euch noch zeigen:


Wir haben den Baum in meiner Heimat dem Sauerland besorgt und ins Ruhrgebiet importiert. Es ist sogar eine Nordmanntanne. War gar nicht so beabsichtigt, sondern wirklich Zufall. 

Die Krippe die Ihr am Fuße des Baums erahnen könnt ist die alte Kinderkrippe von meinem Bruder und mir. An unserem Baum hängen noch Kugeln und Figuren, die bereits an dem Baum aus der Kindheit meines Mannes hingen. Weil der Baum so schön ist, darf er auch noch ein wenig stehen bleiben :-). 

Letztes Jahr Weihnachten haben wir übrigens einen wirklich super leckeren Nachtisch gefunden, Bratapfeltiramisu. An Heiligabend serviert aus dem Glas:

Sehr zu empfehlen :-).


27.12.2012

Crazy Schal

Bereits Anfang des Jahres meinte mein Papa sein Schal von hier sei für den Übergang zu warm, er bräuchte noch einen dünneren. Solche Aussagen speichere ich immer sofort :-).
Durch einen Tausch habe ich von einer Bekannten einen Wollmeisen Paul in Pure erhalten. Als ich im November überlegt habe, welche Wolle ich denn für Papas Schal nehme, fiel mir der Paul in die Hände, perfekt für Papa. Der passt sowohl zum Mantel als auch zur Windjacke und Papa mag Farben.
Als ich die Marlene gestrickt habe, gefiel mir das Rippenmuster sehr gut und so habe ich den Schal quasi im Rippenmuster der Marlene gestrickt. Das Ergebnis hat mich voll überzeugt und ich darf Euch Papas "Crazy Schal" für den Übergang präsentieren, den er von uns zu Weihnachten bekommen hat.


Nach unserem Verdauungsspaziergang am 1. Feiertag, war das Fazit, das der Schal schön warm ist. 

Gute Vorsätze fürs neue Jahr - UWUH

Ich habe etwas getan. Ich habe mir meinen Wollvorrat mal genauer angesehen und ich besitze rund 20 km Wolle in 4 Plastikkisten und 1 Holzkorb... Im Vergleich zu anderen Strickerinnen vielleicht wenig, aber da wir hier zu zweit auf 75qm leben, und ich auch noch eine stolze Stoffsammlung besitze, möchte ich meinen Vorrat gerne kleiner werden lassen.
Das heißt für mich, es gilt ab sofort und für 2013 "Use what you have" (=UWUH) oder Stashabbau. Das sind meine Regeln:

- Grundsätzlich darf ich keine Wolle kaufen.
- Ich darf für besondere Projekte (z.B. Geburtstagsgeschenke) Wolle einkaufen, muss dann aber auch zeitnah das Projekt starten (innerhalb eines Monats) und vor dem Kauf muss erst der Stash kontrolliert werden.
- Damit ich nicht ganz so frustriert bin, gestatte ich mir einen Ausrutscher. (wer weiß, vielleicht komme ich nochmal nach Pfaffenhofen oder zu Zitron)
- sich Wolle schenken zu lassen ist erlaubt.

Ich habe auch schon angefangen meinen Stash abzubauen und hoffe, dass ich das weiter durchhalte.  

Das gleiche gilt im Grundsatz auch für Stoffe. Da ich aber wieder einen Nähkurs mache, werde ich um die ein oder andere Stoffanschaffung nicht herumkommen, werde aber auch erstmal das vernähen, was ich habe und nur nach Plan einkaufen gehen. Besonders auf den Stoffmärkten wird das vermutlich zur Herausforderung. 

Andere Materialien wie Papier, Fimo oder ähnliches sind noch ausreichend vorhanden. Hier gilt das Gleiche wie beim Thema Wolle.
Macht noch jemand mit?

Ich starte heute bei genau 19.810,89 Metern.

Folgende Projekte sind in Arbeit:

eine kleine Decke (schon verstrickt vor Stashabbauplan: 42m)
Socken für mich (schon verstrickt vor Stashabbauplan: 109,1m)
Schal für Schatz (schon verstrickt vor Stashabbauplan: 21m)

Die Projekte zum Thema Stashabbau findet Ihr zukünftig unter dem Label "UWUH". Einmal die Woche am Freitag werde ich posten, wieviel Meter ich in einer Woche verstrickt habe und ob ich noch weitere Dinge verarbeitet habe.

PS: Oh, und nicht wundern, in den nächsten Tagen zeige ich Euch noch das ein oder andere Weihnachtsgeschenk, das wir verschenkt haben, das wir Euch aber noch nicht zeigen konnten ;-), die Posts werden sich bis in den Januar rein strecken.

22.12.2012

Statt Papiergeschenktaschen - Upcycling

Bis letztes Jahr haben wir unsere Geschenke in diese Papiergeschenktaschen aus dem Supermarkt verschenkt. Bereits während des Jahres habe ich häufiger Beutel genäht, zu Weihnachten habe ich nun gleich mehrere genäht:

Der Stoff stammt von ausgedienten Vorhängen und Tischdecken. So haben sie wieder Verwendung gefunden. 

Die Taschen sind so genäht, dass von innen keine Naht zu sehen ist, wie das funktioniert, hat Frau Gretelies hier am Beispiel der "Kleine für alle Fälle" erklärt. Sieht einfach sauberer aus. Mal sehen, ob ich den Rest des Vorhangs und der Tischdecke noch weiter zu Taschen verarbeite, erstmal habe ich aber genug Taschen.
 

21.12.2012

Fensterbaumler

Zum Jahreswechsel hatte ich für Freunde ein Fensterbild der besonderen Art angefertigt. Die Art gefiel uns sehr gut. Vor Weihnachten suchten wir noch nach kleinen Geschenkideen für liebe Mitmenschen. Da fielen mir die Fensterbilder wieder ein. Warum nicht so etwas ähnliches wieder anfertigen? Gesagt getan, dieses Jahr zu Weihnachten habe ich zwei Stück angefertigt:

 
Die Sterne bestehen aus Filz. Ich habe mir einen Stern aufgezeichnet und diesen aus rotem und grünem Filz ausgeschnitten. Die Lagen zusammengenäht, mit roten Oberfaden und grünen Unterfaden. Unten hängen wieder umfilzte Styroporformen, ein Stern und eine Kugel. Den Stern zu umfilzen war schon eine Herausforderung, Kugeln sind eindeutig einfacher (und man pickst sich nicht so oft).

20.12.2012

Chili-Schoko-Salz

Bei Anne gab es im Adventskalender das Rezept für Chili-Schoko-Salz. Im Freundeskreis gibt es einige, die mögen es gerne scharf, deshalb haben wir zu Weihnachten für diese Chili-Schoko-Salz gemacht.



Weihnachtlich dekoriert sind die Flaschen auf Reisen gegangen und werden hoffentlich bald das ein oder andere Chili verfeinern.

19.12.2012

Nicht-nur-für-gut-Schal

Sehr schade finde ich, wenn ich etwas für einen lieben Menschen anfertige und dann hinterher zu sagen bekomme, das ist soooo schön, das trage ich nur zu besonderen Anlässen. Meistens liegt das gute Stück dann im Schrank. Ich verwende extra schöne Materialien damit sich die Sachen toll anfühlen und tragen und auch Freude bereiten sollen, aber wenn sie im Schrank liegen wird das der Idee nicht gerecht. 

Dieses Mal habe ich vorgesorgt, es gibt einen Nicht-nur-für-gut-Schal:
Der Schal besteht aus Ecco von Zitron. Gestrickt ist er im Schachbrettmuster (4re, 4li).
Insgesamt ist er gute 2m lang, also richtig schön zum Einkuscheln und ich habe die Hoffnung, dass der Schal gute Dienste beim Gassigehen leistet und vor kalten Winden schützt und das nicht nur am Sonntag ;-).

12.12.2012

Nähkränzchen - leider ohne Fotos

Im Moment mache ich einen Nähkurs, leider sind dort schon Weihnachtsferien. J. und ich haben aber noch längst nicht alle Weihnachtsgeschenke genäht, so haben wir beschlossen uns gestern zum Nähkränzchen zu treffen.
 
Es war richtig schön und sehr produktiv. 3,5 Stunden haben wir genäht. J. hat ein Täschchen für ihre "Schwägerin" gemacht und ich habe den Puppenkörper und Kopf für mein Patenkind fertig bekommen. Wir haben beschlossen, das machen wir im Januar nochmal :-).
 
Die nächsten Tage werde ich aber noch alleine an meiner Nähmaschine sitzen. Das Püppi benötigt noch etwas zum Anziehen und dann sind da noch einige Kleinigkeiten, die fertig gemacht werden möchten.
 
Noch 12 Tage bis Weihnachten...

05.12.2012

Affenjacke für coole Jungs!

Auf dem Stoffmarkt im Sommer bin ich über den tollen Affenjearsey gestolpert. Da es für Jungs relativ wenig schöne Jearseys gibt, war mir sofort klar, der muss mit und daraus wird eine Sweatshirtjacke für unseren Neffen. 

Hier ist sie:



Genäht ist die Jacke nach dem Schnitt aus der Ottobre 06/2012 in Größe 104. Der Affenjearsey ist vom Stoffmarkt und der Innenjearsey ist von Frau Tulpe. Weggelassen habe ich das Bündchen um die Kapuze. Mit dem Schnitt bin ich gut zurecht gekommen. Gekämpft habe ich etwas mit dem Bündchen an den Taschen, aber mit Reihen hat es dann doch geklappt.

Ich bin so gespannt, was er zu der Jacke sagt. Bis Weihnachten muss ich mich aber noch gedulden.

04.12.2012

Basteln mit Kindern - Salzteig.

Am vorletzten Wochenende war unser Neffe (2 1/4 Jahre) für einen Nachmittag zu Besuch. Während der Woche bin ich auf die Idee gekommen mit ihm mit Salzteig zu basteln. Wir haben uns für Salzteig mit Öl entschieden. Das Rezept gibt es zum Beispiel hier. Einen kleinen Teil haben wir in grün eingefärbt (mit Lebensmittelfarbe in Pulverform (Reste von unserem Feuerwehrautofondant)). Natürlich wurde die Herstellung des Teigs kritisch und neugierig beobachtet ;-). Auf der Arbeitsplatte hat man eine gute Aussicht auf das Geschehen.

Und dann haben wir geknetet und ausgestochen. Unser Neffe war mit Feuereifer dabei und konnte zum Schluss schon gut abschätzen, ob die Teigplatte zum Ausstechen reichte und mit etwas Hilfestellung klappte das Ausstechen auch schon fast alleine. Wir haben fast 1,5h Stunden gebastelt. Zum Schluss hat er noch zwei "Feuerwehrmänner" geformt. Hat Spaß gemacht. 



Nach dem der Teig getrocknet war, haben wir ihn gebacken. Jetzt muss er nur noch angemalt und lackiert werden, dann gibt es neuen Tannenbaumschmuck ;-).


03.12.2012

Pullover verlängert

Bereits hier habe ich Euch von dem Pullover für meinen Neffen erzählt. Leider war er ja zu kurz, so dass ich die Ärmel und die Länge verlängern musste. Pünktlich zum kalten Wetter ist er fertig geworden und er passt jetzt. Hier also nochmal der Pullover in Länge:


Die Bündchen habe ich jetzt komplett in Wollmeise Twin Nautilus gestrickt, der übrige Pullover ist aus Wollmeise Twin Erbse. 
Von der Erbse habe ich 160g verstrickt, von der Nautilus habe ich 27g verstrickt.

02.12.2012

In der Weihnachtswerkstatt...

Hier wird im Moment gerade fleißig für Weihnachten gewerkelt, ein Grund warum es hier recht ruhig ist, ich kann nämlich noch gar nicht alles zeigen, einige meiner Lieben lesen hier nämlich mit (Wink!).
Aber zwei kleine Menschen können noch nicht lesen, deshalb berichte ich Euch mal davon (in der Hoffnung, dass die Eltern schweigen ;-) ). Fertig sind schon die Geschenke zu Nikolaus. Für unseren Neffen gibt es neue Hausschuhstrümpfe und für mein Patenkind einen schönen Schal.


Die Hausschuhstrümpfe sind aus 6fädiger Sockenwolle. Sie sind recht einfach zu stricken. Ich stricke "normale" Socken in der entsprechenden Größe und mache einfach den Bund etwas länger. Diesen klappe ich  dann um und befestige den Umschlag mit ein paar Stichen am Strumpf. Die bunte Wolle stammt von Online, die rote Wolle von Zitron. Die Hausschuhstrümpfe sind prima zur Resteverwertung. Von der roten Wolle habe ich 14 g verstrickt, von der bunten 26 g. Auf der Sohle habe ich Sockstop angebracht. Letztes Wochenende hat er sie anprobiert und er ist schon wieder gewachsen, so dass ich die Strümpfe noch eine Nummer größer gemacht habe, deshalb ist die Spitze vorne jetzt auch in der bunten Wolle (wir spielen das Spiel, ich wachse schneller, als Du strickst). Wenn sich sein Geschmack nicht zu sehr geändert hat, dann wird er sich Nikolaus über die Hausschuhstrümpfe freuen.  
 
Für meine Patentochter habe ich diesen Schal nach dieser Anleitung gestrickt. 


Als wir im September bei ihr zu Besuch waren, wollte sie immer Mamas selbstgestrickten Schal anziehen, das fand Mama nicht so lustig und so hat Patenkind mich gefragt, ob ich ihr denn auch einen Schal stricken kann. Klaro, mache ich doch gerne, das perfekte Geschenk zu Nikolaus. Wolle, die zum Schneeanzug und Mantel der Großen passt, hatte ich sogar ausnahmsweise zu Hause. Es ist Unisono aus dem Hause Zitron. Für Kinder reicht ein Knäuel, mir wäre der Schal etwas zu kurz, also für Erwachsene lieber zwei Knäule Unisono verstricken. Die Anleitung ließ sich sehr gut stricken, einzig die Angabe, dass 1/4 des Knäuels für die abschließende Rüschenkante reichen würde, stimmte nicht ganz. Ich habe für meine Rüschenkante ziemlich genau 30g benötigt. 

Mal sehen, was ich Euch noch relativ gefahrlos zeigen kann. Eins steht fest, bis Weihnachten bin ich noch fleißig am Werkeln..

In diesem wünsche ich Euch einen frohen ersten Advent.

05.11.2012

Ein paar Kleinigkeiten für den großen Tag!

Der große Tag, von dem ich am Mittwoch schrieb war unsere standesamtliche Hochzeit :-). Natürlich kam ich an diesem Tag nicht ohne Selbstgenähtes aus. Das Kleid habe ich gekauft, aber dazu habe ich mir noch eine Stola und ein Täschchen genäht.

Der Stoff stammt vom Stoffmarkt, ganz ehrlich weiß ich gar nicht mehr, was es genau für ein Material ist. Eigentlich soll man den Stoff für Vorhänge benutzen ;-).
Die Stola war relativ einfach zu nähen. Der Stoff liegt 1,40m breit. Von meinem Stoffstück habe ich 2m abgeschnitten, den Stoff mittig in der Länge gefaltet und rundherum abgesteppt. Durch eine Wendeöffnung habe ich den Stoff gewendet. Die Kanten schön ausgeformt und dann nochmal abgesteppt. Die Enden habe ich in Falten gelegt und zusammen genäht (dabei hat meine Nähmaschine ganz furchtbare Geräusche gemacht). So ergab sich eine Art Loop, den ich als Boleroersatz über die Schultern getragen habe.
Das Täschchen ist im Prinzip eine kleine Version der Gretelies mit Henkel und Reißverschluss.
Für die Haare habe ich auch aus dem Stoff Stoffrosen angefertigt und auf einem Kamm angebracht. Auch die Kette habe ich selbst angefertigt. Die Perlen sind natürlich unecht.
Nachdem wir den amtlichen Teil erfolgreich abgeschlossen und schön verbracht haben, starten wir nun mit den Planungen für unsere kirchliche Hochzeit nächstes Jahr im August.

31.10.2012

MMM - Herbstknotenkleid

Die Aufregung steigt, denn morgen ist ein großer Tag. Zur Ablenkung mache ich heute nochmal mit beim MMM.
Heute trage ich mein Herbstknotenkleid. 

Genäht nach dem Onion Schnitt mit gedoppeltem Rückenteil. Der Stoff ein dickerer Jearsey stammt vom Stoffverkauf Demmer. Wie schon mein Sommermodell ließ sich auch das Herbstmodell flott nähen.
Es trägt sich sehr angenehm, somit hat es gute Chancen zum Lieblingsherbstoutfit ernannt zu werden, natürlich zusammen mit meinen Stiefeln :-). Springen kann man darin übrigens auch gut.

Mal sehen, ob hier noch jemand ein Knotenkleid im Herbst trägt.

29.10.2012

Neue Kissen!

Kennt Ihr den Spruch vom Schuster und den schlechten Leisten? So ähnlich sahen unsere alten Bezüge von unseren Sofakissen aus, die Ecken lösten sich schon auf und das in einem Nähhaushalt. Schon vor einiger Zeit, habe ich deshalb neue Kissenbezüge genäht.

Die Stoffe stammen vom IKEA. Auf der Rückseite werden die Kissen mit Knöpfen und Knopfleiste verschlossen, die habe ich allerdings von alten Kissenbezügen einfach ausgeschnitten und hier wiederverwendet. Aus dem Rest der alten Kissenbezüge möchte ich noch Wäschsäcke machen, aber irgendwie komme ich dazu nicht. Nun ja, irgendwann :-). 

28.10.2012

Taufsocken

Heute wird der kleine P. getauft. Als kleines Geschenk gibt es von uns für den Winter ein paar schöne gestrickte Socken.
Das Muster stammt eigentlich aus diesem Buch. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass in der Strickschrift die rechten und linken Maschen vertauscht waren, also habe ich gegengleich gestrickt. So gefiel es mir auch viel besser. Hier noch das Muster im Detail.
Das Muster zieht sich über den Schaft, anstatt einer klassischen Ferse habe ich wiederum eine Herzchenferse gestrickt und den Fuß einfach glatt rechts mit einer Bandspitze. Insgesamt habe ich von der Sockenwolle 17g verbraucht.

27.10.2012

Manchmal geht auch etwas schief...

Nicht, dass Ihr denkt, hier werden nur 100% stimmige Werke produziert. Letztens habe ich ganz schönen Mist gebaut hat sich mein Erfahrungsschatz erweitert.
Ich habe eine Marlene gestrickt aus Filigran von Zitron in einem herrlichen Rot.
Sie ist ungefähr gleichzeitig mit dem Loop fertig geworden. Tja, und das wurde der Marlene zum Verhängnis..., denn ich bin auf die blöde zeitsparende Idee gekommen beide Strickstücke zusammen ins Entspannungsbad zu schicken. Ihr könnt Euch bestimmt denken, was passiert ist, oder? Die Wolle des Loops hat abgefärbt sich kreativ ausgetobt und in dem herrlichen Rot zeigten sich furchtbare dunkle kreative Schlieren. Nochmaliges Einlegen der Marlene zeigte keine Wirkung. Tja und dann habe ich mir gedacht, schmeiß leg den Schal doch einfach ins Entfärberbad... Was meint Ihr kam heraus? Nun die Wolle ist nicht farbecht im Sinne des Entfärberherstellers und so wurde das Rot zu einem Gelb (Kopf vor die Wand klatsch).
Ich darf Euch also heute die rote Marlene vorstellen, die gelb werden wollte:
 
Ich muss mir noch überlegen, ob ich das Gelb schön finde, sonst werde ich das Ganze nochmal ins Färbebad legen (Tipps dazu sind herzlich willkommen).
Gestrickt ist der Schal nach dieser Anleitung mit Filigran von Zitron (selbst entfärbt).

17.10.2012

Kuschelloop

Am Wochenende konnte ich diesen Loop beenden:


Er ist nach dieser Anleitung gestrickt und besteht aus Cabash Socks von Handmaiden. Durch den Kaschmiranteil in der Wolle ist das Tuch richtig schön kuschelig geworden.

Ich habe die weite Version gestrickt und dafür 240 Maschen aufgenommen. Anstatt nur drei Wiederholungen des Musters habe ich 6 Wiederholungen gestrickt. Insgesamt habe ich dafür 296m bzw. 105g Wolle benötigt.

13.10.2012

Herbstdeko

Es ist nicht mehr zu verleugnen, es wird Herbst. Letzte Woche musste ich morgens sogar das erste Mal kratzen. Brrrrr.

Also habe ich die Woche mal angefangen Herbstdeko aufzubauen. Sehr weit bin ich noch nicht. Aber ich kann Euch schon einmal unseren Türkranz präsentieren:


Dieses Mal nicht gefilzt, sondern gebunden. Ich habe mir von meiner Schwiegermutter Buchsbaum mitgenommen und um einen Styroporkranz gebunden, zwischendurch ein paar Vogelbeeren. Hinterher habe ich die Kastanien und die Lampionblume mit der Heißklebepistole befestigt. Fürs erste Mal doch gar nicht so schlecht.

Ins Wohnzimmer soll jetzt noch ein Arrangement unter die Glasplatte von unserem Wohnzimmertisch (sehr praktische Konstruktion, da staubt die Deko nämlich nicht zu). Dazu habe ich schon einmal diese Herzen aus Styropor mit Filzwolle in Herbstfarben trocken umfilzt. 


Die Herzen ergänze ich noch mit Kastanien und Lampionblumen. 

Auf der Fenstbank sitzt noch eine Igelfamilie und das ist dann auch schon unsere Herbstdeko. 

Im nächsten Jahr möchte ich vielleicht mal Kürbisse häkeln, die finde ich richtig schön, aber in diesem Jahr fehlt mir dazu leider die Zeit.

12.10.2012

Schatzfund

Meine Oma hatte im Juli Geburtstag, ein Grund mal wieder in die Heimat zu fahren, 92 Jahre wird man ja nur einmal (über die Socken hat sie sich sehr gefreut und war schon ein bisschen stolz auf ihre Enkelin).

Zeit hatte ich noch für eine Expedition in Papas Bücherschrank. Dort habe ich ein altes Handarbeitsbuch von 1914 gefunden. 

Wahrscheinlich gehörte es einmal meinen Großtanten, oder vielleicht sogar meiner Urgroßmutter, das ist leider nicht mehr feststellbar. Ich durfte es mit nach Hause nehmen und es ist ein wahrer Schatz und wunderbar erhalten. Tolle Muster werden dort beschrieben, teilweise findet man diese auch im Handarbeitsbuch meiner Mutter aus den 70ern wieder, es ist also erstaunlich wie beständig Handarbeiten ist. Erklärt wird auch wie man Strickzeug flickt und wie man beim Nähen ausbessert, ein Kapitel, das in meinen Handarbeitsbüchern fehlt. Erstaunlich finde ich, dass sogar Fotos in diesem Buch enthalten sind. 


Gelacht haben wir über die Frivolitätenarbeit, kennt Ihr das? Mein Vater kannte diese als Occhi. Mal sehen ob ich die dafür benötigten Schiffchen noch erhalte, vielleicht versuche ich mich daran einmal. 


Ein tolles Buch, auch wenn ich eigentlich nicht zur Zielgruppe gehöre ;-). Das Buch richtet sich explizit an junge Mädchen und an Hausfrauen. Für ein junges Mädchen bin ich eindeutig zu alt und ich bin mehr Vollzeit berufstätig als Hausfrau, nun ja, vor fast 100 Jahren wohl undenkbar. So kann sich eine Zielgruppe erweitern.

10.10.2012

MMM - Kleid Concerto

Endlich habe ich ein Herbstnähprojekt beendet, dass ich Euch nun präsentieren kann. 

Ich trage heute mein Kleid Concerto, zusammen mit einem lilanen Rolli (gekauft) und meinen Stiefeln.


Der Schnitt ist aus der Ottobre 05/2012. 

Die überschnittenen Ärmel habe ich gekürzt und insgesamt sitzt es nicht ganz so locker wie an dem Model im Heft, es ist jetzt körperbetonter. 

Es war gar nicht so einfach zu nähen, aber mit der Unterstützung meiner Kursleiterin G. im Nähkurs hat es ganz gut geklappt. Es ist übrigens das erste Mal, dass ich etwas mit Futter genäht habe, uff, was ein Krampf an den Ärmeln, aber auch das habe ich hinbekommen.

Der Wollstoff sowie der Akzentstoff (keine Ahnung, was das für ein Material ist, sieht aus, wie beflockt) stammen vom Demmer Stoffverkauf in Essen, der Futterstoff ist von Buttinette.

Hier der Akzent nochmal im Detail:



An dem Kleid werde ich noch viel Freude haben und ich habe noch Stoff über, so dass ich mir dazu passend noch eine schicke Handtasche nähen kann :-).  Kann mir noch jemand einen schicken, eleganten Taschenschnitt empfehlen?

Noch mehr schicke Frauen findet Ihr hier beim MMM.

09.10.2012

Raus in die Natur - Äpfel pflücken

Am Wochenende waren wir bei den Schwiegereltern. Mit Verspätung werden jetzt erst langsam die Äpfel an den zwei Apfelbäumen reif, die dort im Garten stehen. 

Am Samstag habe ich mich mit Apfelpflücker, Körben und Harke ausgestattet und habe begonnen die Äpfel vom Baum zu pflücken und das Fallobst aufzulesen, für mich übrigens das erste Mal. Meine Eltern haben keinen Obstbaum und bisher waren wir zur Apfelernte nicht hier.

Zwei Stunden habe ich gepflückt und das Fallobst zusammengeharkt und aufgelesen, faules Fallobst auf den Kompost geworfen. Das hier war meine Ausbeute:

Fast zwei Kisten Pflückobst, zwei Körbe Fallobst. Sieht viel aus, aber...

am Baum hängen noch ganz schön viele Äpfel...


Wir nehmen eine Kiste mit nach Hause und daraus machen wir u.a. Apfel-Zimt-Marmelade und Apfelkuchen. Lecker...

04.10.2012

Mal wieder Socken (für mich)

Es wird Herbst und damit kälter, brrr. Genau richtig um mal wieder Socken für mich zu stricken. Aus einem Unglücksraben von der Wollmeise aus dem Summersale habe ich mir diese Socken gestrickt:

Das Muster stammt aus dem Buch "Der geniale Sockenworkshop". Es ist das Muster "Wellen-Zacken". Das Muster war sehr eingängig und einfach zu stricken. Immer wieder erstaunlich, was man aus rechten, linken Maschen und Umschlägen gestalten kann. Von der Anleitung abweichend, habe ich für den Schaft 17 Wiederholungen des Musters gestrickt sowie eine Herzchenferse und eine Bandspitze gefertigt. Sie lassen sich sehr angenehm tragen und sitzen perfekt, ich glaube, das werde meine neuen Lieblingssocken.

22.09.2012

Projektbeutel

Bis vor einiger Zeit habe ich mein Strickzeug immer im Jutebeutel bei mir gehabt. Es ist zwar ein Selbstgenähter, aber schön war anders. Also habe ich überlegt, wie sollte mein Projektbeutel sein:

- aus Stoff und knautschbar,
- groß genug für ein bis zwei Projekte,
- Werkzeug sollte auch mit reinpassen,
- wenn man die Tasche richtig hinstellt sollte nicht alles durcheinander purzeln,
- schnell verschließbar,
- eine Anleitung sollte Platz finden.

Er erfüllt zwar noch nicht alle Anforderungen, aber das ist mein "neuer" Projektbeutel:


Nicht wirklich aufregend, aber immerhin selbst zusammen getüftelt. Die Stoffe (alles Baumwolle) stammen vom Stoffmarkt und das Webband von der Bandweberei Kafka. Den Außenstoff habe ich mit Viseline verstärkt, so behält die Tasche gut die Form.

Was gefällt mir gut:
- Es passt viel hinein,
- die Farben bzw. Stoffe,
- ich habe ein Stricknadelfach,
- in einem extra Beutelchen passt mein Werkzeug mit rein,
- die Form ist eigentlich super.

Was würde ich beim nächsten anders machen:
- Definitiv die Innenausstattung, noch extra Fächer für Schere und co.
- Ein extra Fach für die Anleitung.
- Die Reißverschlusslösung ist nicht ideal.

Also weiter tüfteln :-).

19.09.2012

MMM - Mein Trägerrock

Wie sieht es bei Euch wettermäßig aus? Hier wird es wirklich langsam Herbst. Ein Gutes hat es ja, ich kann meinen Trägerrock wieder aus dem Schrank wühlen. Kombiniert mit einem gekauften braunen Rolli und meinen ebenfalls heißgeliebten Stiefeln.

Der Trägerrock war im letzten Jahr mein erstes selbstgenähtes Kleidungsstück, ich bin immer noch stolz auf ihn. 


Der Trägerrock ist aus einem Wollstoff aus dem Werksverkauf von Hugo Boss und nach einem Schnitt von Simplicity Nr. 7042 genäht. Beim damaligen Zuschnitt habe ich übersehen, dass in englischen Schnittmustern die Nahtzugabe schon im Schnitt enthalten ist (peinlich), deshalb war das Kleid viel zu groß. Wie es ohne zusätzliche Nahtzugabe sitzt, weiß ich gar nicht, weil ich den Schnitt nicht nocheinmal gemacht habe. Mal sehen, vielleicht schneidere ich den Schnitt nochmal, dann vielleicht auch mit Futter.

Mehr schicke Damen findet Ihr heute hier.

Jetzt muss ich zusehen, dass ich meine beiden Kleider fertig bekomme, die ich noch in Arbeit habe, denn jetzt habt Ihr die Stücke, die ich bis Dato selbst genäht habe, alle gesehen...

12.09.2012

MMM - zum letzten Mal Sommer?

Es war so schön die letzten Tage, da habe ich mir wieder ein Sommerteil ausgesucht. Leider hat es sich heute schon wieder zugezogen, trotzdem habe ich mein neues Oberteil angezogen. Allerdings wieder mit einem Bolero, sonst ist mir einfach zu kalt (Das Foto stammt von Montag, da war es richtig schön warm).


Der Schnitt ist aus der Ottobre 02/2012. Nachdem ich mich im Chaos des Schnittmusterbogens zurecht gefunden habe, ging der Rest eigentlich recht flott. Sogar die Beschreibung in der Nähanleitung war zu gebrauchen. Zum ersten Mal, habe ich mit der Zwillingsnadel genäht, das ist ja eine prima Erfindung :-). Das Shirt ist insbesondere hinten etwas länger, als im Schnitt vorgesehen. Hinten hätte es auch noch etwas länger werden dürfen, aber so ist es auch gut tragbar. Ich mag es und es ist wirklich sehr bequem. Der Stoff (ein Jearsey) stammt übrigens vom Stoffmarkt.

Hier gibt es übrigens mehr vom MMM.


10.09.2012

Auch Jungs möchten Kissen für die Schmuseecke!

Wenn Jungs größer werden, dann wird der Laufstall wurde an einen neuen Erdenbürger weitergegeben. Dafür haben Mama und Papa für einen kleinen Jungen eine Schmuseecke eingerichtet. Gefehlt haben noch Kissen um die Ecke gemütlich zu machen. Die gab es von uns zum Geburtstag.


 Sie haben eine Größe von 30cmx30cm. Gefüllt sind sie mit Federn, fühlt sich viel fluffiger an, als Watte. Allerdings habe ich das Inlay doppelt genäht, damit sich die Federn nicht so arg durchdrücken. Für das Inlay habe ich die erste Schicht aus günstiger Baumwolle vom Möbelschweden genäht, das Zweite habe ich aus einem Kissenbezug "upgecycelt". Die Außenbezüge sind mit Hotelverschluss und aus Baumwolle vom Stoffmarkt.


08.09.2012

Nach Sommer, kommt Herbst!

Kalendarisch ist der Herbst sogar schon da, auch wenn die Temperaturen bei uns im Moment eher zum Sommer passen als zum Herbst.

Langsam fange ich wieder an Schals, Mützen usw. zu stricken. Als erstes habe ich dieses Ensemble gestrickt.


Es besteht aus der Wolle Nimbus von Zitron. Die Mütze ist nach diesem Muster gestrickt, der Loop im Prinzip nach dem gleichen Muster nur ohne Bündchenkante in Anlehnung an diese Anleitung.

Für die Mütze habe ich 70 Maschen aufgenommen, weniger als in der Originalanleitung, für meinen Kopf allerdings passend. Für den Loop habe ich dann etwa 110 Maschen angeschlagen. Die Länge des Loops ist ausrechend, dass man ihn zweimal um den Hals legen kann.

Ob ich ihn selber trage oder weitergebe weiß ich noch nicht. Mal sehen, vielleicht geht er auch an eine liebe Freundin, da muss ich sie aber mal fragen, ob ihr das Ensemble gefällt und sie muss mal gucken, ob es dann passt :-). Für eine andere liebe Freundin werde ich auf alle Fälle einen Loop in der Art noch einmal stricken, allerdings eine andere Kopfbedeckung nehmen.  

06.09.2012

Ein Schnuffeltuch!

Im August ist ein neuer Erdenbürger geboren. Ein kleiner Junge, der aussieht wie sein Vater als Baby. Am Montag dürfen wir den kleinen P. und seine Eltern besuchen. Als Begrüßungsgeschenk habe ich ein Schnuffeltuch nach einer Idee von hier angefertigt. Dazu gibt es noch einen Gutschein von einer Drogerie. Ich hoffe die Eltern freuen sich.


An Stoffen habe ich Reste verwertet. Die Baumwollstoffe stammen vom Stoffmarkt und der Nicky stammt noch aus meiner Jugendzeit aus einem örtlichen Stoffgeschäft, dass es mittlerweile gar nicht mehr gibt. Die Webbänder stammen fast alle aus der Bandweberei Kafka. Insgesamt ist das Schnuffeltuch 21x21 cm groß.

Das nächste Baby kommt erst im Januar, da habe ich noch Zeit etwas vorzubereiten, allerdings möchte dort die große Schwester nicht vergessen werden.

05.09.2012

Bevor der Sommer richtig vorbei ist - MMM

Gestern war es hier soooo schön warm. Also habe ich mir gedacht, ha, da ziehe ich heute mein Knotenkleid an, was natürlich schon längst fertig geworden ist, es aber noch nicht vor die Kamera geschafft hat (und weil hier alle anderen noch schlafen, gibt es nur das "schlechte" Foto vorm Spiegel) (jetzt mit gutem Foto von Schatz aufgenommen). Und was ist, es ist bewölkt... Da setze ich mich jetzt drüber hinweg und habe es trotzdem an, mit Strumpfhose und Ärmelschal (beides gekauft). 


Es ist der berühmte Onion Schnitt. Der Stoff, einen Jearsey habe ich auf dem Stoffmarkt gesehen (da wusste ich schon, dass er ein Knotenkleid wird). Weitere Infos im Wege der Herstellung könnt Ihr hier und hier lesen, da habe ich schon drüber berichtet.

Und weil heute Mittwoch ist, mache ich mal mit beim MMM. Dort gibt es auch noch mehr selbstgenähte Kleidung zu sehen.

03.09.2012

Kleines Projekttäschchen!

Kennt Ihr das, wenn Mädchen plötzlich ein Interesse am Handarbeiten entwickeln? Das muss doch unbedingt gefördert werden. Meine Großcousine hatte Geburtstag und nachträglich hat sie von uns dieses kleine Projekttäschchen bekommen.


Dort drin sind schon ein paar Wollreste und eine Häkelnadel. In der Schule wird nämlich neuerdings gelernt, wie man mit der Hand häkelt. Natürlich haben wir dann noch geübt, wie man mit der Häkelnadel Luftsmaschen häkelt. Es klappte hinterher wirklich gut und sie hat jetzt auch genug Material zum Üben. Beim nächsten Mal können wir dann feste Maschen häkeln üben.

Das Täschchen besteht aus Baumwolle vom Stoffmarkt, das Webband ist von der Bandweberei Kafka, die Holzperlen aus dem Bastelbedarf, den Schnitt habe ich mir selber überlegt. Für den Anfang ein durchaus brauchbares Projekttäschchen.

02.09.2012

Das Feuerwehrauto!

Das muss ich Euch doch noch zeigen, unsere Feuerwehrtorte, für die wir hier bereits geübt haben. Tada:


Wir waren total zufrieden und die leuchtenden Augen haben uns für die ganze Arbeit entschädigt.

Die Basis besteht bei unserem Feuerwehrauto aus einem Biskuitboden, der in einer Springform gebacken wurde. Auf dieser Homepage sind wir über den Hinweis gestolpert, wie man runde Kuchen ohne "Hubbel" in der Mitte backt. Es funktioniert und man muss nicht soviel wegschneiden um eine vernünftige Form zusammen setzen zu können.


Verklebt und gefüllt wurde der Kuchen mit Erdbeerbuttercreme nach diesem Rezept. Sie hat sehr fruchtig geschmeckt und war richtig lecker.

Den Rollfondant haben wir mit insgesamt 20g roter Lebensmittelfarbe gefärbt. Diese haben wir in ganz wenig Wasser angerührt und dann mit Hilfe von Puderzucker unter den Fondant geknetet. Die Leiter wurde von Schatz angefertig, ebenso, wie die Verzierung der Fenster und der "112", die wir mit Zuckerschrift aufgebracht haben.

Auch wenn wir so ein tolles Feuerwehrauto hinbekommen haben, war das glaube ich unsere letzte Motivtorte. Der Zeitaufwand ist einfach immens. Mal abgesehen davon, dass die Küche nach dem Verzieren und Backen ordentlich entklebt werden muss. Allen die dieses Hobby gerne ausüben und so wunderbare Torten anfertigen, haben meinen vollsten Respekt. Ich bleibe beim Nähen und Stricken ;-).

30.08.2012

Premiere!

Heute kann ich Euch eine Premiere zeigen. Ich habe das erste Kleidungsstück gestrickt. Einen Pullover für meinen Neffen:


Gestrickt ist er aus Wollmeise in der Farbe Erbse und Nautilus. Es ist ein Raglan von oben. Den Anfang habe ich mittels dem RVO-Rechner ermittelt.

Die Ärmel muss ich noch verlängern, die sind zu kurz. Das passiert, wenn man den Neffen im April vermisst und kurz vor Ende kein Model zur Hand ist und der Wachstumsschub so groß ist, dass 3 cm Zuschlag zuwenig sind. Nun ja, es ist noch Wolle da, also wird einfach noch ein Stück dran gehangen.

12.08.2012

Übung macht hoffentlich den Meister!

Morgen wird ein kleiner Mensch zwei Jahre alt und ich habe angeboten die Geburtstagstorte für die Feier am Samstag zu backen. Ich hatte die Idee ein Auto evtl. ein Feuerwehrauto zu backen. Tjaaa, und dafür habe ich dieses Wochenende geübt. Hier ist das Ergebnis:

Erste Feststellung heute morgen, ich habe nicht genug Lebensmittelfarbe um meinen Rollfondant knallrot zu färben. Deshalb ist das Autochen noch schweinchenrosa.

Zweitens: Die Form ist zu rund. Also werde ich den oberen Teil begradigen und das Autochen insgesamt eckiger gestalten.

Drittens: Es fehlt noch eine "112" und eine Leiter.

Viertens: Für den ersten Versuch einer Motivtorte mit Rollfondant ist das Autochen doch gar nicht so schlecht, immerhin sieht man, dass es ein Auto ist.

Die Basis besteht aus einem Biskuitboden, den ich mit Waldbeermarmelade verklebt habe. Dort drüber habe ich einen Rollfondant nach diesem Rezept gegeben. Mit diesem Fondant habe ich auch die Blaulichter und die Fenster geformt. Für nächste Woche reicht er noch, so dass ich dann "nur" noch den Basiskuchen backen muss.

Nächsten Donnerstag und Freitag bin ich dann beschäftigt mit der richtigen Torte, mal sehen, ob das Üben dann etwas gebracht hat. Wer noch Tipps zum Färben von Rollfondant hat, immer her damit.



28.07.2012

Herzen und Blumen!

Im letzten Jahr habe ich meine Vorliebe für die Fotografie mit der Makrofunktion entdeckt.

Thema waren im Vorjahr insbesondere Rosen die mir vor die Linse gesprungen sind und jetzt im Urlaub habe ich die Blüten in den Blumenwiesen am Wegesrand entdeckt und Steine in Herzchenform.

Schaut mal sind die nicht toll geworden?


Es war schon wirklich sehr beeindruckend, wieviele Blumen in kargen Felslandschaften blühen können und wie toll die Blumenwiesen auf 1.500m Höhe aussehen.

Auf Herzchensteine habe ich bisher nie geachtet, bei meiner Cousine im Urlaub habe ich das erste Mal registriert, dass es diese gibt und seit einem Spaziergang, fielen sie uns häufig vor die Füße. Alle konnte ich nicht im Bild festhalten, aber einige dann doch.

Netter Nebeneffekt ist, dass ich jetzt endlich eine Idee für mein Layout bei Blogger habe. Ich muss es nur noch umsetzen ;-).


Eine Schwimmtasche bzw. eine große Alles Drin!

Hier ist ein Geburtstagsgeschenk, welches das Geburtstagskind schon erreicht hat. Eine riesen Schwimmtasche alias eine große Alles-Drin von Farbenmix. Die große Tasche ist wirklich groß, wenn nicht sogar riesig. Ich hoffe es gehen dort alle Sachen für den Saunabesuch oder fürs Elternkindschwimmen rein.



Der Außenboden besteht aus Wachstuch, damit der Inhalt der Tasche nicht sofort nass wird, wenn man die Tasche mal versehentlich in eine Pfütze stellt. Außenstoff und Futterstoff sind aus Baumwolle (alle vom Stoffmarkt). Es gibt irgendwie nicht genug schöne Wachstücher, da findet man bei den Baumwollstoffen eindeutig mehr Auwahl. Deshalb habe ich bis auf den Boden verstärkte Baumwolle benutzt und hoffe, dass sie damit Ihren Zweck erfüllt. Der Außenstoff ist mehrfach, der Futterstoff einfach mit Viseline verstärkt um der Tasche Stabilität und Stand zu verleihen. Der Knüller war das rote Gurtband, das ich auf dem Stoffmarkt bekommen habe. Es passt hervorragend zum Wachstuch und zum Außenstoff. Der Gurt ist natürlich wieder in der Länge verstellbar. Gerade bei so einer großen Tasche finde ich das praktisch.

Auf den Erfahrungsbericht nach dem ersten Einsatz warte ich noch. Vom Grundsatz gefällt sie unserem Geburtstagskind aber.